
Schon mit einfachen Anpassungen lassen sich der Energiebedarf und damit die Kosten effektiv senken – oft mit einem schnellen Return on Investment. Wer sich mit diesem Thema beschäftigt, wird schnell merken, wie hoch das Einsparpotenzial ist und der Wirkungsgrad von Anlagen oder Systemen erheblich verbessert werden kann.
Mit Nachrüstung zu mehr Transparenz
Der einfachste Weg zu mehr Energieeffizienz ist meist die Nachrüstung digitaler und kommunikationsfähiger Komponenten, denn nur wenn klar ist, wo Ineffizienzen bestehen bzw. entstehen, lassen sich auch die besten Ansatzpunkte für Optimierungen identifizieren.
So können z.B. Frequenzumrichter bei Bedarf durch neue digitale Modelle ersetzt werden, die dann für mehr Datentransparenz sorgen, aber auch eine Feinjustierung des Motors ermöglichen um bedarfsgerecht zu steuern.
Das Nachrüsten mit Sanftanlassern wie dem Altivar ATS 130 wiederum hilft Energie noch bedarfsgerechter einzusetzen, Laststösse zu verhindern und schont dabei mechanische Bauteile wie den Motor selbst.
Besser in Digital – Auslegung und Optimierung
Neben dem Nachrüsten von Komponenten, kann man das Thema Energieeinsparungen bei Motoranwendungen auch grundlegender angehen. Softwaretools unterstützen dabei, die Auslegung einer Motorapplikation zu optimieren. Zu den niedrigschwelligen Lösungen, die bei dieser Arbeit unterstützen, zählt z.B. das kostenlos online verfügbare Motor Management Design-Tool. Damit lässt sich die Energieeffizienz einer Anwendung einfach berechnen.
Auch bestehende Anlagen können nachträglich mittels Softwaretools optimiert werden. In Digital Twin-Lösungen überführt, können Soll-Werte einfach mit realen Betriebsdaten abgeglichen und Korrekturen vorgenommen werden.
Mit einfachen Motordaten zu mehr Ausfallsicherheit
Gerade in konjunkturell schwächeren Zeiten ist das Thema Service aus dem Maschinenbau nicht mehr wegzudenken. Neben Produkten und deren Spezikationen ist es essentiel sicherzustellen, dass das Produkte richtig genutzt werden, dass sein Zustand immer optimal ist, damit sie auch innerhalb seiner Spezifikationen arbeitet und so möglichst lange genutzt werden können, dass entsprechende Verschleißteile ausgetauscht und mögliche Fehler frühzeitig erkannt werden.
Mit der EcoStruxure Asset Advisor Platform unterstützt Schneider Electric OEMs dabei, den Lebenszyklus ihrer verbauten Antriebstechnik zu optimieren. So können sie ihr weltweites Servicegeschätzt optimieren und gleichzeitig Anlagen länger vor größeren Schäden bewahren und sie dadurch länger nutzbar machen.
Mehr zum Thema Motormanagement und Energieeffizienz lesen Sie in unserem Blog.
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