
Mit stetig steigendem Umsatz im E-Commerce sind Lieferdienste gefragter denn je. Allerdings erfolgt die Zustellung nicht immer komplikationslos. Sind Paketempfänger nicht erreichbar, ist keine direkte Paketzustellung möglich. Dann wird das Paket häufig einfach vor der Haustür abgelegt, wo es bis zur Rückkehr der Empfänger ungesichert und ungeschützt liegen bleibt, oder es wird zur Poststation bzw. einem Paket-Shop zurückgebracht. Die Empfänger müssen das Paket dann selbst abholen, wobei sie an die Öffnungszeiten der Abholstation gebunden sind – das bedeutet zusätzlichen Aufwand. Mit der Paketfachanlage Comfortbox der Firma SKS-Kinkel Elektronik hingegen lassen sich sowohl die Zustellung als auch die Abholung komfortabler und unkomplizierter gestalten. Das familiengeführte Unternehmen entwickelt seit mehreren Jahrzehnten moderne Gebäudekommunikationslösungen nach Kundenwunsch – von klassischen Türsprechanlagen über Briefkästen bis hin zu Paketfachanlagen mit entsprechender IP-Technologie. Am Standort in Hof im Westerwald sind rund 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt. Die Lösungen werden vielseitig eingesetzt: im Wohnungsbau, im Gewerbe und auch im Einzelhandel. Die Kunden profitieren von einem umfassenden Service aus einer Hand, denn SKS Kinkel übernimmt sowohl die Planung, Entwicklung und Produktion der Systeme als auch deren Montage und Inbetriebnahme vor Ort.

Kontaktloser Warenempfang rund um die Uhr
Um eine unkomplizierte und komfortable Warenzustellung zu ermöglichen, wurde die SKS Paketfachanlage Comfortbox mit integrierter SKS Comfort IP-Türstation entwickelt. Besondere Vorteile sind der kontaktlose und barrierefreie Warenverkehr sowie die sichere Paketabholung rund um die Uhr. Dabei kann die Paketfachanlage von unterschiedlichen Logistikdienstleistern, Zustellern und Lieferanten genutzt werden. „Mit der direkten Paketeinlieferung werden erneute Zustellversuche vermieden“, sagt Claudia Kinkel, Geschäftsführerin bei SKS-Kinkel Elektronik. „Darüber hinaus kann sich der Paketempfänger unnötige Fahrten zum Paket-Shop oder der Post ersparen.“
Modulare Bauweise und sicherer Verschluss
Die Paketfächer bestehen aus verzinktem Stahl, sind passend zu den gängigen Sendungsmaßen in vier unterschiedlichen Größen erhältlich und lassen sich beliebig kombinieren. Zusätzlich sind ein XXL-Fach für besonders große Waren oder zur Nutzung als Kleiderfach sowie ein Schlüsselfach für die kontaktlose Vermietung erhältlich. Optional lässt sich auch ein Kühlfach integrieren. Eine große Farbauswahl nach RAL- und DB-Farbfächer steht zur individuellen Gestaltung der Paketfachanlagen zur Verfügung. Eine besondere Bedeutung kommt der Verschlusslösung der Fächer zu. „Für unsere Paketfachanlage benötigen wir einen Verschluss, der sich elektronisch bedienen lässt. Er muss von außen unsichtbar und höchst stabil sein sowie einen zuverlässigen Schließmechanismus bieten“, betont Claudia Kinkel. „Die Einpunktverriegelung von Emka erfüllt diese Anforderungen.“ So öffnet die elektronische Verschlusslösung bei Nutzung der Comfort-IP-Türstation und verriegelt, sobald die Tür wieder verschlossen wird. Der erforderliche Schutz vor Schmutz und Feuchtigkeit wird durch die konstruktive Gestaltung des Gehäuses gewährleistet.
Paket- und Warenempfang leicht gemacht
Die Bedienung der Paketfachanlage erfolgt über die integrierte Comfort-IP-Türstation mit Touchscreen. Der Zusteller gibt eine vorab übermittelte PIN ein oder verwendet einen Transponder. „Dazu haben wir eigens ein Schaltmodul entwickelt, das die gesamte Anlage steuert“, erklärt Claudia Kinkel. „Nach der PIN-Eingabe oder Verwendung des Authentifizierungsmediums (Transponder, Chipkarte, Mobiltelefon) wählt der Zusteller das passende Fach aus und hinterlegt dort die Ware.“ Der Empfänger erhält eine Zustellbenachrichtigung mit Abhol-PIN und kann selbst entscheiden, wann er seine Pakete oder Waren aus der Anlage abholt. Nach Eingabe der korrekten PIN wird ein Öffnungsimpuls an die Einpunktverriegelung geleitet und die Tür springt auf. Die Ware kann entnommen werden. Danach drückt der Nutzer einfach die Klappe an dem Fach zu, wodurch der Verschluss verriegelt.

















