
Zur Jahrestagung 2026 lud der ZVEH in der vergangenen Woche nach Warnemünde ein. Dort ging ZVEH-Präsident Stefan Ehinger im Rahmen seiner Rede zur Öffentlichen Festveranstaltung auf den energiepolitischen Kurs der Bundesregierung ein und rief diese anlässlich der jüngst erfolgten Novellierung von Gebäudemodernisierungs- (GMG) und Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) dazu auf, sich entschieden zur Energiewende zu bekennen – gerade mit Blick auf die anhaltende Energiekrise im Zuge des Iran-Kriegs. „Wir haben in den vergangenen Monaten miterleben müssen, wie Orientierung verloren geht, weil einzelne Säulen der Energiewende beschädigt werden, ohne, dass ein schlüssiger Gesamtplan sichtbar wird“, kritisierte Ehinger mit Blick auf die Reformen von Gebäudemodernisierungsgesetz (GEG/GMG), Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) oder auch Netzpaket. Insbesondere warnte der ZVEH-Präsident davor, Wirtschaft und Energiewende gegeneinander auszuspielen oder – wie etwa bei der umstrittenen GMG-Reform – die Nutzung fossiler Energieträger als Freiheit zu verkaufen: „Das führt in Wahrheit in die Abhängigkeit und stellt nicht zuletzt eine Kostenfalle da.“
Die aus dem Zickzack-Kurs der Regierung in Sachen „Energiewende“ resultierende Verunsicherung von Wirtschaft und Verbrauchern, so machte der ZVEH-Präsident anhand der negativen Entwicklung der e-handwerklichen Konjunktur sowie der rückläufigen Installationszahlen im Photovoltaik-Bereich deutlich, wirke sich bereits spürbar auf die Elektrohandwerke aus.


















