Deutscher Maschinenbau: Wenig Aussicht auf erfolgreichen Jahresendspurt

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Bild: PwC PricewaterhouseCoopers AG

Der deutsche Maschinen- und Anlagenbau befindet sich in einer Abwärtsspirale aus zu hohen Kosten, unterdurchschnittlicher Produktion und zunehmend schwierigen Wettbewerbsbedingungen. Eine Trendwende in diesem Jahr ist nicht mehr in Sicht, wie aus dem aktuellen Maschinenbau-Barometer der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC Deutschland hervorgeht. Die Stimmung im deutschen Maschinen- und Anlagenbau ist drei Monate vor Jahresende nach leichter Hoffnung auf eine Trendwende vor dem Sommer wieder eingetrübt. Fast die Hälfte der Entscheidungsträger blickt dezidiert pessimistisch auf die weitere Entwicklung der deutschen Wirtschaft. Lediglich jeder fünfte Entscheider geht derzeit noch von einem Wachstum aus. Mit einem weiteren Rückschlag rechnet die Branche auch auf dem Weltmarkt, der derzeit stark von geopolitischen Krisen, Kriegen und Handelsbeschränkungen, insbesondere durch die US-Zölle, gekennzeichnet ist. Entsprechend erwartet das Gros der Befragten eine negative Entwicklung der globalen Konjunktur (45%); lediglich 19% haben die Hoffnung auf Wachstum noch nicht aufgegeben. Diese Skepsis gegenüber der globalen Konjunktur wirkt sich negativ auf die Umsatzprognose der Entscheidungsträger aus. Lediglich ein Viertel glaubt an ein Wachstum der Gesamtbranche, 64% rechnen damit, dass sie schrumpft.