
Bei der diesjährigen ZVEH-Jahrestagung in Saarbrücken (11. bis 13.06.) kommen im Rahmen der Mitgliederversammlung rund 150 Delegierte der e-handwerklichen Organisation zusammen. Neben den Sitzungen der Fachbereiche stehen auch die Wahl eines neuen Vizepräsidenten, die Öffentliche Festveranstaltung sowie die Verleihung der E-Markenpartner-Preise auf der Tagesordnung. Zur ZVEH-Jahrestagung sind traditionell hochrangige Vertreter aus Elektroindustrie und -Großhandel, aus anderen Organisationen und befreundeten Verbänden eingeladen.
In seiner Rede ging der ZVEH-Präsident auf den Koalitionsvertrag der neuen Bundesregierung ein und fand lobende Worte für geplante Maßnahmen wie die Senkung der Energiepreise, den Ausbau der Stromnetze oder auch die Förderung von Elektromobilität. „Der Energiewende kann das die benötigten Impulse geben“, so Stefan Ehinger, der auch auf den Beitrag der E-Handwerke in Bezug auf den Transformationsprozess hinwies: „2024 trugen die rund 50.000 e-handwerklichen Betriebe mit der Installation von 357.000 Photovoltaik-Anlagen, 260.000 Speichern, 160.000 Wärmepumpen, 310.000 Ladestationen und 377.000 Ladepunkten ganz erheblich zum Fortschritt der Energiewende bei. Wenn also jemand von sich behaupten kann, einen wichtigen Beitrag zu Deutschlands Weg in die Klimaneutralität zu leisten, dann sind das die E-Handwerke.“ Um den Hochlauf nicht zu gefährden, mahnte Stefan Ehinger in Richtung Politik jedoch eine verlässliche Ordnungspolitik sowie klare Marktsignale in Bezug auf den künftigen Transformationsprozess an.

















