Kabeldurchführungssysteme mit einem Klemmrahmen für alle Anwendungen
Hohe Flexibilität bei geringem Planungsaufwand
Seit über 15 Jahren bietet Variozell Wanddurchführungen für Leitungen jeglicher Art an. Bekannt wurde der Betrieb jedoch mit seinem patentierten Kabelabdichtungssystem Variosolid, das nun mit einer neuen Variante aufwartet.
Bild 1 | Der KR-Klemmrahmen ist je nach Bedarf verfügbar mit acht sowie auch zehn Rastereinheiten.
Bild 1 | Der KR-Klemmrahmen ist je nach Bedarf verfügbar mit acht sowie auch zehn Rastereinheiten. Bild: Variozell e.K.

Seit 2005 ist die Firma Variozell im Bereich Wanddurchführungen tätig. Die Variosolid-Reihe hat sich seither in diesem Bereich etabliert und ist daher mittlerweile oft in Schaltschränken & Produktionsketten zu finden. Die gleichbleibend gute Qualität wird dauerhaft gewährt und ist durch die Zertifizierung nach ISO9001 belegt.

Patentierte Kabeldurchführung – nun auch in klein

Diese Systeme werden nun auch in einer Light-Version angeboten. Fertig konfektionierte Kabel können dabei sehr kompakt durch Wände verlegt werden. Da das Nut- und Federsystem komplett ohne Zwischenstege auskommt, gibt es pro Baugröße nur einen Klemmrahmen, mit dem alle Belegungsvarianten realisiert werden können, dabei stets ohne ungewollte Druckpunkte. Der Anwender kann somit für alle Anwendungen den gleichen Klemmrahmen einplanen, wohingegen bei anderen marktgängigen Produkten zuerst eine Kabelbelegung vorliegen muss, damit man den passenden Klemmrahmentyp mit den jeweiligen Zwischenstegen auswählen kann, so Variozell.

Bild 2 | Alle Gummimodule sind teilbar, Kabel können problemlos nachträglich eingeführt werden.
Bild 2 | Alle Gummimodule sind teilbar, Kabel können problemlos nachträglich eingeführt werden.Bild: VARIOZELL e.K.

Hohe Flexibilität

„Bisherige Produkte auf dem Markt erfüllten nicht alle Kundenanforderungen, ihnen fehlte vor allem die nötige Variabilität“, so Variozell-Inhaber Ralf Schmid. Stabilität werde bei diesen ähnlichen Produkten durch Zwischenstege erzielt, welche die Bestückungsvarianten einschränkten. Die KR- Kabeldurchführungssysteme können wahllos mit flexiblen Gummimodulen für unterschiedliche Kabeldurchmesser bestückt werden. Durch die seitliche Öffnung der Gummimodule ist auch eine Kabeleinführung von konfektionierten Leitungen mit Stecker möglich.

Geringer Planungsaufwand

Das System kann mit einem Klemmrahmen alle Anwendungsfälle abdecken. Durch die kleine Bauform vereinfacht sich nicht nur die Handhabung, sondern auch Platzbedarf und Lagerkosten werden dadurch verringert. Ebenfalls reduziert sich der Planungsaufwand, da für die Kabel-, Schlauch- und Rohrsystemführung der immer gleiche Ausschnitt für den Klemmrahmen vorgesehen werden kann. Auch die neue Variante bietet den seitlichen Einführungsschlitz der patentierten Gummimodule. Dieser gewährleistet die flexible Montage vollständiger Leitungen inklusive Stecker. Damit ist es möglich, die Verdrahtung bereits direkt in der Fertigung zu überprüfen und nicht mehr aufwändig auf der Baustelle. Module müssen auf der Baustelle nur noch zusammengeführt werden, Feinarbeiten entfallen und die Funktionssicherheit ist höher. „Zudem entfällt bei der De- und späteren Remontage der Stecker unter Umständen die Garantie des Kabelherstellers, vom Zeitaufwand ganz zu schweigen“, so Schmid weiter. Auch eine nachträgliche Montage und Bestückung bereits fertiger Installationen mit dem Variozell-System gestalten sich problemlos, denn die Durchführungen können jederzeit eingefügt werden.

Bild 3 | Installierter, bestückter Klemmrahmen KR24 mit 
zehn Rastereinheiten
Bild 3 | Installierter, bestückter Klemmrahmen KR24 mit zehn Rastereinheiten Bild: Variozell e.K.

Ein Modell für alle Bereiche

Eingesetzt werden kann das System in nahezu allen Branchen, da die Gummimodule hinsichtlich Wasser- und Staubdichtigkeit dem Standard IP65 entsprechen. Sie weisen eine Temperaturbeständigkeit von -40 bis 100°C auf und besitzen gute Beständigkeit gegen UV-Strahlung, Ozon, Säuren, Laugen, Kraftstoff, Lösungsmittel und Seewasser. Zudem enthält das Gummimaterial keine bei der Lackierung störenden Stoffe und ist damit für die Automobilindustrie geeignet.

www.variozell.de

Das könnte Sie auch Interessieren

Bild: Weidmüller Interface GmbH & Co. KG
Bild: Weidmüller Interface GmbH & Co. KG
Vom digitalen Zwilling 
zur bestückten Montageplatte

Vom digitalen Zwilling zur bestückten Montageplatte

Vor zwei Jahren haben die Unternehmen Weidmüller, Komax, Zuken und Armbruster Engineering die Initiative Smart Cabinet Building gegründet. Seit vergangenem November unterstützt nVent Hoffman/Steinhauer als Anbieter von Automatisierungslösungen für die Gehäusemodifikation die Initiative. Ziel ist es, durch die Vernetzung von Technologie und Expertise über alle Prozessschritte vom Engineering bis zur Verdrahtung Lösungen für die heutigen und zukünftigen Herausforderungen im Schaltschrankbau bereitzustellen.

Bild: ABB
Bild: ABB
Jetzt digitalisieren

Jetzt digitalisieren

Mittel- und Niederspannungs-Schaltanlagen bilden das Rückgrat der elektrischen Energieverteilung. Durch den Einsatz digitaler Schaltanlagen und die Analyse der von ihnen bereitgestellten Daten lassen sich die Betriebskosten vieler Anlagen minimieren – zum Beispiel durch die Überwachung von Leistungsschaltern, Abzweigen und Motorstartern.

Bild: CirQit AG
Bild: CirQit AG
‚Lesbar‘ 
bei Wind und Wetter

‚Lesbar‘ bei Wind und Wetter

Die Digitalisierung von Informationen, die bislang lediglich in Papierform vorhanden waren, ist mittlerweile auch Thema im Schaltschrankbau. Zu begrüßen ist dieser Trend nicht nur aus Nachhaltigkeitsgründen, sondern auch im Hinblick auf Effizienzgewinne in der Schnittstelle zwischen Engineering, Fertigung und letztendlich auch dem Betrieb einer Schaltanlage. Die Firma Cirqit aus Rickenbach Sulz in der Schweiz hat ein cloudbasiertes Tool entwickelt, mit dem Elektroschaltpläne und Anlagendokumentation digitalisiert, editiert und verwaltet werden können, vollkommen standortunabhängig.

Bild: IONITY
Bild: IONITY
Raus aus der Stadt, 
rauf auf die Autobahn

Raus aus der Stadt, rauf auf die Autobahn

Als Joint Venture führender Automobilhersteller hat Ionity sich zum Ziel gesetzt, die Elektro-Mobilität langstreckentauglich zu machen. Dafür soll entlang der europäischen Autobahnen ein gut ausgebautes Netz an Ladepunkten für E-Autos entstehen. Unabhängig vom Fabrikat können dort mittels High Power Charging (HPC) mehrere Fahrzeuge gleichzeitig in kurzer Zeit laden.

Bild: Emka Beschlagteile GmbH & Co. KG
Bild: Emka Beschlagteile GmbH & Co. KG
Flammengeschützt 
und selbstverlöschend

Flammengeschützt und selbstverlöschend

Das Produktportfolio von Emka erhält Zuwachs: Mit dem Nothammer nach DIN EN45545-2 HL3 hat der Anbieter für Verschlüsse, Scharniere und Dichtungen ein robustes Produkt speziell für den Einsatz in Schienenfahrzeugen entwickelt. Gerade in Zügen sind die Ansprüche besonders hoch, somit auch an die „kleinen Lebensretter“. Neben der Einschlagwirkung muss auch die europäische Brandschutznorm beachtet werden. Um diese Anforderungen zu erfüllen, setzt Emka auf einen speziellen Kunststoff.