
Unter der Leitung von Prof. Holger Hanselka, Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft, hat eine unabhängige Jury, besetzt mit Expertinnen und Experten aus Politik, Wirtschaft, Forschung und Medien, drei Unternehmen für den Hermes Award nominiert: Igus, Schaeffler und Siemens. Der Gewinner wird im Rahmen der Eröffnung der Hannover Messe am 30. März bekannt gegeben. Cem Özdemir, Bundesminister für Bildung und Forschung, wird den Preis übergeben.
Bei dem nominierten Produkt von Igus namens Mobile Shore Power Outlet handelt es sich um eine Lösung in der Landstromversorgung von Häfen. Das System bietet eine mobile und flexible Lösung, indem es Steckdosen für Schiffe entlang eines Liegeplatzes bis zu einer Entfernung von 400 Metern exakt dort positionieren kann, wo sie benötigt werden.
Nominiert bei Schaeffler wurde das neu entwickelte Wälzlager XZU. Es handelt sich dabei um ein zweireihiges Schrägnadellager, das über die gleichen Anschlussmaße wie die am Markt erhältlichen Kreuzrollenlager verfügt und damit eins zu eins problemlos austauschbar ist. Die Anordnung von sehr kleinen Zylinderrollen-artigen Wälzkörpern in einem zweireihigen Lager steigert die Kippsteifigkeit um 30%, gleichzeitig wird der Reibwiderstand um 20% reduziert und die Bahntreue um 40% erhöht.
Bei der nominierten Siemens-Lösung handelt es sich um KI-gestützte Industrial Copilots, die die Effizienz der Arbeitskräfte steigern, indem sie repetitive Aufgaben eliminieren und die Produktivität erhöhen. Mit dem Industrial Copilot für das Siemens-Engineering-Framework TIA Portal werden beispielsweise Ingenieure aller Erfahrungsstufen in die Lage versetzt, präzisen, vertrauenswürdigen Code viel schneller zu schreiben.

















