Siemens hat im Geschäftsjahr 2024 seinen Wachstumskurs erfolgreich fortgesetzt. „In einem erneut erfolgreichen Geschäftsjahr haben wir einen Rekordgewinn erzielt und unsere Strategie konsequent umgesetzt. Dabei profitierten wir insbesondere von der anhaltend großen Nachfrage bei der Elektrifizierung, Mobilität und unseren industriellen Software-Angeboten, wohingegen unser Automatisierungsgeschäft herausfordernd blieb“, sagte Dr. Roland Busch (Bild), Vorstandsvorsitzender bei Siemens. Siemens steigerte im abgelaufenen Geschäftsjahr die Umsatzerlöse auf vergleichbarer Basis um 3% auf 75,9Mrd.€ (GJ 2023: 74,9Mrd.€). Der Auftragseingang verzeichnete einen Rückgang auf vergleichbarer Basis um 4% auf 84,1Mrd.€ (GJ 2023: 89,4Mrd.€). Das Verhältnis von Auftragseingang zu Umsatzerlösen liegt mit 1,11 auf einem starken Niveau (GJ 2023: 1,19). Das Ergebnis des Industriellen Geschäfts stieg um 1% auf 11,4Mrd.€ (GJ 2023: 11,3Mrd.€). Die Ergebnismarge des Industriellen Geschäfts erreichte mit 15,5% das starke Vorjahresniveau. Der Gewinn nach Steuern erreichte mit 9,0Mrd.€ einen historischen Höchststand (GJ 2023: 8,5Mrd.€).

Im vierten Quartal stieg der Auftragseingang auf vergleichbarer Basis um 10% auf 22,9Mrd.€ an (Q4 GJ 2023: 21,2Mrd.€). Dieser Anstieg ist auf ein sehr starkes Wachstum bei Mobility und eine beträchtliche Zunahme bei Smart Infrastructure zurückzuführen. Ebenso stiegen die Umsatzerlöse auf vergleichbarer Basis um 2% auf 20,8Mrd.€ (Q4 GJ 2023: 20,6Mrd.€), mit Wachstum bei Smart Infrastructure, Mobility und Siemens Healthineers, während ein Rückgang im Automatisierungsgeschäft von Digital Industries gegenläufig wirkte. Das Ergebnis des Industriellen Geschäfts sank auf 3,1Mrd.€. Dieses ist auf einen sehr starken Rückgang bei Digital Industries zurückzuführen, insbesondere wegen des Automatisierungsgeschäfts. Die anderen industriellen Geschäfte steigerten ihre Ergebnisse, angeführt von Smart Infrastructure mit seinem höchsten jemals erzielten Quartalsergebnis. Die Ergebnismarge des Industriellen Geschäfts erreichte 15,5%. Der Gewinn nach Steuern stieg beträchtlich und betrug 2,1Mrd.€ nach 1,9Mrd.€ im Vorjahresquartal, in dem der Gewinn nach Steuern durch einen Verlust von 0,2Mrd.€ im Zusammenhang mit der Siemens Energy Beteiligung sowie durch eine höhere Steuerquote belastet war.
Die Prognose für den Siemens-Konzern im Geschäftsjahr 2025 beruht auf der Annahme eines moderaten gesamtwirtschaftlichen Wachstums, teilweise bedingt durch anhaltende geopolitische Unsicherheiten, einschließlich Handelskonflikten sowie durch fortlaufende Herausforderungen für den Fertigungssektor aufgrund von Überkapazitäten und schwacher Verbrauchernachfrage. Gleichzeitig bleiben die Märkte für Infrastrukturlösungen, insbesondere bei Elektrifizierung und Mobilität, stark. Für den Siemens-Konzern wird ein Umsatzerlöswachstum auf vergleichbarer Basis in einer Bandbreite von 3% bis 7% und ein Verhältnis von Auftragseingang zu Umsatzerlösen von über 1 erwartet.

















