Servicefreundlichkeit
Die Konstruktion des Doppelbodens bietet erhebliches Verbesserungspotenzial. Während bei herkömmlichen Systemböden zahlreiche Stützen erforderlich sind, die im Kabelkeller für aufwändige Arbeiten sorgen, kommt die Kambi-Station mit nur vier Stützen im gesamten Keller aus. Zudem ist der Doppelboden über die gesamte Länge vollständig öffenbar, was eine hohe Freiheit bei Arbeiten im Kabelkeller gewährleistet und Zeit sowie Aufwand bei der Installation, Erweiterung und Wartung spart. Als Holzbauer arbeitet Holzbau Dawen mit einem hohen Vorfertigungsgrad. Sämtliche notwendigen Öffnungen im Doppelboden werden millimetergenau gefräst und gebohrt, was den Bau der Station erheblich erleichtert und Kosten spart. Die Montage der Kabelführungen und Halterungen an den Holzbauteilen erfordert kein aufwändiges Bohren in Stahlbeton oder das Setzen von Dübeln. Dank Vollholz können Komponenten einfach mit Holzschrauben und einem Akkuschrauber befestigt werden, was ebenfalls Zeit und Kosten spart.
Baustoff Holz
Das Gebäude, das auf dem Keller steht, wird vom Doppelboden bis zum Dach vollständig aus Vollholz gefertigt. Holz ist hygroskopisch, das heißt, es nimmt Feuchtigkeit auf und gibt sie wieder ab. Zudem ist Holz im Gegensatz zu Beton ein schlechter Wärmeleiter und hat dadurch einen mehr als zehnmal höheren Dämmwert. Die Oberfläche von Holz fühlt sich zudem grundsätzlich warm an. Damit ist die Trafostation von Natur aus gedämmt und weniger anfällig für Kondensatbildung als Beton- oder Stahlstationen, was den eingebauten Anlagen zusätzlichen Schutz und Betriebssicherheit bietet. Dies ist besonders für Stationen wichtig, die keine laufende Wärmeabgabe haben, wie beispielsweise Ortsnetzstationen oder Übergabestationen ohne Trafos.
Das Gewicht macht den Unterschied
Der Keller einer Kambi-Station wird aus Stahlbeton gefertigt, doch der weitaus größere Teil der Station besteht vollständig aus Holz. Ein Kubikmeter Stahlbeton wiegt 2,5 Tonnen, während ein Kubikmeter Holz nur 0,5 Tonnen wiegt. Dadurch ist die Station leichter als eine vergleichbare Betonstation. Das reduziert nicht nur die Anzahl der Schwertransporte, sondern vereinfacht auch das Heben und Transportieren der Station vor Ort. Auch die benötigten Kräne können kleiner ausfallen oder eine größere Reichweite haben, was logistisch Vorteile bietet und Kosten reduzieren kann.

















