
VDMA und T-Systems präsentieren gemeinsam mit der Initiative Umati (universal machine technology interface) auf der diesjährigen Hannover Messe die erste globale Manufacturing-X-Lösung mit offenen Standards für Maschinendaten. Der Demonstrator zeigt den CO2-Fußabdruck von verschiedenen Produkten in einem Datenraum. Werke in Asien, Brasilien, Deutschland, Spanien und den USA teilen Live-Daten aus dem Produktionsprozess und für Manufacturing-X einsatzbereiten Geräten. Die Lösung berechnet live den Product Carbon Footprint und dokumentiert ihn in einem digitalen Produktpass. Die Teilnehmer behalten dabei stets die Souveränität über ihre Maschinen- und Produktionsprozessdaten. Erstmals können vor allem kleine und mittelgroße Unternehmen eine Implementierung der im VDMA entwickelten X for Machinery-Architektur erleben und als Blaupause für den eigenen einfachen Zugang zu Datenräumen nutzen. Die X for Machinery-Architektur beschreibt, wie eine Auswahl von international etablierten Standards und Technologien genutzt und kombiniert werden kann, um einen Zugang zu Datenräumen zu realisieren. Die Architektur richtet sich nach dem Regelwerk der International Data Space Association (IDSA) und nutzt OPC UA und Companion Specifications, wie OPC UA for Machinery (40001), für die Kommunikation. Dies stellt die Datenhoheit sicher und schafft ein vertrauenswürdiges Ökosystem, in dem standardisierte Produktionsinformationen geteilt und genutzt werden können. Der Demonstrator realisiert das FX Port-Konzept und bringt standardisierte Maschinendaten aus vier Kontinenten mittels der Plattform umati.app und eines Connectors in den Datenraum. Die Datenrauminfrastruktur, die Authentifizierung neuer Teilnehmer für den Datenraum sowie der Connector, der auf die besonderen Anforderungen von Maschinendaten zugeschnitten ist, wird durch T-Systems bereitgestellt und betrieben.

















