SCHALTSCHRANKBAU 5 (September) 2021

Ob über oder unter Wasser

Outdoor-Installationen stellen Gehäuse elektrischer Betriebsmittel vor besondere Herausforderungen. Dazu zählen UV-Strahlung, extreme Temperaturen, Staub, mechanische und chemische Belastung oder Feuchtigkeit. Vor allem letztere kann bei Verbindungsdosen Abox XT SL von Spelsberg keine Schäden anrichten. Selbst untergetaucht schirmen sie dank Gießharztechnik jegliches Wasser ab und bieten durch den Einsatz schraubenloser Klemmen ein hohes Maß an Flexibilität und Komfort.

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Bild: Beton- und Energietechnik Heinrich Gräper GmbH & Co. KG
Bild: Beton- und Energietechnik Heinrich Gräper GmbH & Co. KG
Grüne Energie? Mit Sicherheit!

Grüne Energie? Mit Sicherheit!

Bereits seit vielen Jahren setzt die Firma Beton- und Energietechnik Heinrich Gräper bei verschiedenen Kundenprojekten auf Mittelspannungstechnik von Ormazabal. So auch in der Übergabestation des Produktionsstandorts in Ahlhorn. Hierfür lieferte Ormazabal eine Schaltanlage, deren Felder und Blöcke mit integrierten Druckabsorbern ausgerüstet wurden. Dieses System sorgt im Fehlerfall zusammen mit dem von Gräper
gebauten Umlenkkanal dafür, dass die freigesetzten Gase druckneutral nach außen abgeleitet werden. Das bietet den Mitarbeitenden ein hohes Maß an Sicherheit.

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Bild: Institut für Fertigungstechnik und Werkzeugmaschinen
Bild: Institut für Fertigungstechnik und Werkzeugmaschinen
Es wird konkret

Es wird konkret

Der digitale Zwilling ist der interdisziplinäre Kern zahlreicher Industrie-4.0 (I4.0)-Anwendungen. Implementierungsansätze sind allerdings oft noch individuell und kostenintensiv, da nutzbare Standards und Referenzmodelle bisher nicht vorhanden waren. Die Plattform I4.0 hat die Verwaltungsschale als einheitlichen Standard für den digitalen Zwilling eingeführt. Im Rahmen des KI-Innovationswettbewerbs entsteht daher im vom BMWi geförderten Forschungsprojekt ‚IIP-Ecosphere‘ eine Implementierung der Verwaltungsschale in der Sennheiser Future Factory.

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Bild: Schneider Electric GmbH
Bild: Schneider Electric GmbH
Effiziente Planungsphase

Effiziente Planungsphase

Im ersten Teil der Serie ‚Digitaler Schaltanlagenbau‘ werden die Digitalisierungspotenziale in den anfänglichen Prozessphasen von Design, Konfiguration und Bestellung beleuchtet. Der Blick richtet sich voll und ganz auf die Angebotsphase und die auf den Auftragseingang folgenden Tätigkeiten im Zusammenhang mit der Anlagenplanung. Hier wird das digitale Projekt kreiert und alle relevanten Dokumentationen, etwa Schaltpläne oder Stücklisten, werden für die spätere Fertigung erstellt. Am Ende der Planung stehen die Bestellung und die kaufmännische Abwicklung.

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Bild: Phoenix Contact GmbH & Co. KG
Bild: Phoenix Contact GmbH & Co. KG
Mit Sicherheit markiert

Mit Sicherheit markiert

Die Norm, die Auswirkungen auf das Kennzeichnen und Markieren hat, ist die DIN EN60445 (VDE0197):2018-02 „Grund- und Sicherheitsregeln für die Mensch-Maschine-Schnittstelle“. Die Norm wurde geändert – die Übergangsfrist hat im September 2020 geendet. Der Beitrag erläutert die Grundlagen dieser Norm und die Änderungen zur Vorgängerversion – und stellt ein Produktprogramm zur industriellen Markierung vor.

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Bild: Zuken GmbH
Bild: Zuken GmbH
Steigerung der Benutzereffizienz

Steigerung der Benutzereffizienz

Zuken stellt das Release 2021 von der Elektrotechnik- und Fluid-Engineering Toolsuite E3.series vor. Im Mittelpunkt der neuen Version steht die Steigerung der Benutzereffizienz durch erweiterte Funktionalität in den Bereichen Handhabung von Steckverbindern, 3D-Schaltschrankkonstruktion und Bauteildatenbank. Erweiterungen der API von E3.series unterstützen bei der Erstellung von benutzerdefinierten Zusatzprogrammen und Schnittstellen.

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Bild: Puls GmbH
Bild: Puls GmbH
Schutzschalter mit 
Zukunftspotenzial

Schutzschalter mit Zukunftspotenzial

Die zunehmende Flexibilisierung der Produktion erfordert anpassungsfähige Maschinen und Systeme. Nur so können Unternehmen Herausforderungen wie die Massenproduktion ab Losgröße 1 meistern. In vielen Bereichen wurden hierbei große technologische Fortschritte erzielt, z.B. die Digitalisierung ganzer Systemkomponenten. In der lokalen Stromverteilung und Absicherung werden jedoch selbst in modernen Maschinen noch immer klassische – fast schon antiquiert wirkende – Komponenten eingesetzt.

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Bild: Systemtechnik Leber GmbH & Co. KG
Bild: Systemtechnik Leber GmbH & Co. KG
Geringes Gewicht, hohe Messqualität

Geringes Gewicht, hohe Messqualität

STL Systemtechnik Leber, offizieller Distributor des japanischen Netzteileherstellers Daitron, unterstützt die Nürnberger GMH Prüftechnik mit Ultra-Low-Noise Schaltnetzteilen bei der Optimierung mobiler Hohlwellenprüfanlagen, mit denen Radsatzwellen an Zügen auf etwaige Mängel hin überprüft werden. Dank ihres geringen Ripple & Noise von 10mVss sind diese Netzteile gerade in mobilen Systemen ein geeigneter Ersatz für Trafo-Lösungen. Das spart Platz und Gewicht bei weiterhin hoher Messqualität.

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Bild: ©photosoup/istockphoto.com / Dirak GmbH
Bild: ©photosoup/istockphoto.com / Dirak GmbH
Sichere und dichte Gehäuse

Sichere und dichte Gehäuse

Heißes Wasser, hoher Druck und ätzende Reinigungsmittel können Materialien und Oberflächen einiges abverlangen – gerade in der lebensmittelverarbeitenden Industrie. Denn hier spielen Hygiene und Sauberkeit eine große Rolle. Verschlusslösungen von Dirak tragen dazu bei, dass Gehäuse in diesem Bereich sicher und dicht verriegelt werden.

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Bild: EMKA Beschlagteile GmbH & Co. KG
Bild: EMKA Beschlagteile GmbH & Co. KG
Flexibel dank einfachem Bausteinwechsel

Flexibel dank einfachem Bausteinwechsel

Mit seinem flachaufbauenden Schwenkgriff hat Emka eine Neuentwicklung auf den Markt gebracht. Neben dem sehr flachen Design kann der Schließmechanismus mit wenigen Handgriffen über wechselbare Bausteine ausgetauscht werden. Damit erhöht der neue Griff zum einen die Flexibilität für den Kunden, zum anderen aber auch das Sicherheitslevel in Gefahrenbereichen. Aufgrund der starken Nachfrage erweitert er Anbieter sein Portfolio nun um eine kleine Version, für den die gleichen Wechselbausteine 1:1 verwendet werden können.

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Groß träumen, pragmatisch starten

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Das Industrial Internet of Things (IIoT) bietet fantastische Aussichten: Maschinenbauer könnten z.B. über Fernzugriff schneller auf Probleme reagieren, Reisekosten sparen und damit Service günstiger anbieten, neue Geschäftsmodelle entwickeln oder höhere Kundenzufriedenheit generieren. Anlagenbetreiber wiederum würden von höheren Anlagenverfügbarkeiten, optimierten Prozessen und damit einhergehenden Energieeinsparungen sowie vom Support durch externe Experten u.v.m. profitieren. Und dennoch geht die praktische Umsetzung von IIoT nur zögerlich vonstatten. Bedenken gibt es bei Maschinenbauern, Anlagenbetreibern und im Management gleichermaßen. Ließen sich diese durch einfach zu integrierende aber zugleich sichere Lösungen vertreiben, entstünde eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten. Wie kann das gelingen? Der erfolgreiche Weg zur IIoT-Integration lautet: Groß träumen, pragmatisch starten.

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Die Digitalisierung nimmt auch im Schaltanlagenbau Fahrt auf. Im Interview mit dem SCHALTSCHRANKBAU erläutert Markus Hettig, Vice President Building Business bei Schneider Electric, welche aktuellen Herausforderungen sich dadurch lösen lassen und wie sich Betriebe diesem Thema am besten widmen sollten. Zudem verrät er uns, warum für sein Unternehmen das Engagement auf offenen Plattformen so wichtig ist.

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Wer heute einen Blick auf die Entwicklung und Nutzung von Daten in den vergangenen fünf Jahren wagt, stellt fest, dass sowohl deren Umfang, Qualität und Verwendung rasant zugenommen haben. So hat sich allein in den vergangenen zehn Jahren das weltweite Datenaufkommen verzehnfacht. Bis 2025 ist eine weitere Verdreifachung des aktuellen Niveaus zu erwarten. Auch die Beschreibung von Objekten durch Daten wird immer präziser. Um dieses Datenaufkommen und den Datenaustausch effizient und fehlerfrei beherrschen zu können, sind Datenstandards unumgänglich.