Funktioniert auch bei Gewitter

Bild 1 | Keine Beeinflussung des Signals durch das Hochgeschwindigkeits-Schutzgerät, da es an die Eigenschaften des Systems angepasst ist.
Bild 1 | Keine Beeinflussung des Signals durch das Hochgeschwindigkeits-Schutzgerät, da es an die Eigenschaften des Systems angepasst ist.Bild: Phoenix Contact GmbH & Co. KG

Telekommunikationsendgeräte sind heute unverzichtbar. Der gezielte Einsatz geeigneter Überspannungsschutzgeräte verhindert den plötzlichen und unerwarteten Ausfall wichtiger Telekommunikationseinrichtungen durch unzulässige Spannungsspitzen. Zusätzlich zum notwendigen Überspannungsschutz für die Spannungsversorgung wird in der VDE 0100-443 und in der TAR Niederspannung VDE-AR-N 4100 der Schutz der Kommunikations-Schnittstelle empfohlen. Angesichts der Vielzahl der unterschiedlichen Telekommunikations-Systeme stellt sich die Frage: Welches ist das geeignete Schutzgerät?

Bild 2 | Ob Hutschiene oder ebene Fläche, das Schutzgerät ist durch die herausschiebbaren Laschen universell montierbar.
Bild 2 | Ob Hutschiene oder ebene Fläche, das Schutzgerät ist durch die herausschiebbaren Laschen universell montierbar.Bild: Phoenix Contact GmbH & Co. KG

DSL-Schnittstellen und deren Übertragungsraten

DSL-Schnittstellen (digital subscriber line) stellen Internetverbindungen mit Geschwindigkeiten von 16MBit/s (ADSL2) bis 300MBit/s (Super-Vectoring VDSL / SVVDSL) zur Verfügung. Da immer größere Datenmengen übertragen werden müssen und häufig auf den letzten Metern Kupfer-Telefonkabel verwendet werden, wurde Vectoring VDSL entwickelt. Damit werden Störungen durch das sogenannte Übersprechen im Telefonkabel reduziert. Die Übertragungsfrequenzen der verschiedenen Übertragungssysteme liegen hierbei zwischen 2,2MHz (ADSL) und 35MHz (SVVDSL). Dieser Wert ist für die Auswahl von Schutzgeräten wichtig, da deren Grenzfrequenz mindestens der DSL-Bandbreite entsprechen sollte, damit das Signal ohne Beeinflussung durchgeleitet wird. Idealerweise gibt der Hersteller also nicht nur die Grenzfrequenz an, sondern zusätzlich die maximal mögliche DSL-Geschwindigkeit. Neben dem Super-Vectoring-VDSL gibt es auch ein noch schnelleres Übertragungsverfahren, das ‚G.fast‘. Damit sind im besten Fall sogar bis zu 2GBit/s realisierbar. G.fast ist jedoch nur bei sehr kurzen Strecken (<100m) der Kupferleitungen einsetzbar.

Schnelle und einfache Installation durch die Kombination aus Push-in-Anschlusstechnik für Installationskabel (Telefonkabel) und RJ45-Buchsen für konfektionierte Telefonkabel.
Schnelle und einfache Installation durch die Kombination aus Push-in-Anschlusstechnik für Installationskabel (Telefonkabel) und RJ45-Buchsen für konfektionierte Telefonkabel.Bild: Phoenix Contact GmbH & Co. KG

Geeignete Schutzgeräte

Um das Signal nicht zu beeinflussen, muss die Dämpfung bei diesen Frequenzen bzw. in dem verwendeten Frequenzband vernachlässigbar klein sein. Ein weiterer Aspekt bei einer Hochgeschwindigkeits-Datenübertragung, insbesondere wenn Super-Vectoring verwendet wird, ist die Symmetrie der beiden Kupferadern gegen Erde. Bei dem neu entwickelten Produkt DT-Tele-WM-RJ45-PT-I wurde ein großes Augenmerk auf diese Übertragungseigenschaft gelegt. Es entstand ein Produkt, welches auch bei Datenraten von bis zu 300MBit/s bei VDSL und 2GBit/s bei G.fast praktisch keinen Einfluss auf die Übertragungsqualität hat. Belegt wird das gute Übertragungsverhalten des Schutzgeräts durch eine Prüfung bei der Deutschen Telekom, in der die Kompatibilität mit VDSL, Vectoring VDSL (VVDSL), Super-Vectoring VDSL (SVVDSL) und G.fast bestätigt wird.

Durch Überlast-Schutzmechanismen wie thermischer Schutz an der Funkenstrecke und Stromsensoren in der Leitung wird das Produkt auch bei Fehlverdrahtung (z. B. Power-cross) geschützt. Die integrierten Stromsensoren halten die gefährliche Energie vom Endgerät fern.
Durch Überlast-Schutzmechanismen wie thermischer Schutz an der Funkenstrecke und Stromsensoren in der Leitung wird das Produkt auch bei Fehlverdrahtung (z. B. Power-cross) geschützt. Die integrierten Stromsensoren halten die gefährliche Energie vom Endgerät fern.Bild: Phoenix Contact GmbH & Co. KG

Schnelle und einfache Installation

Der DT-Tele-WM-RJ45-PT-I lässt sich mit nur einem Handgriff auf eine Tragschiene aufrasten. Alternativ kann er durch die herausziehbaren Laschen auch komfortabel auf einer ebenen Fläche (Wand) oder einer Lochrasterplatte im Schaltschrank (Multimediafeld) montiert werden. Der elektrische Anschluss ist dank der Kombination aus Push-in-Technik für Installationskabel (Telefonkabel) und RJ45-Buchsen für konfektionierte Telefonkabel besonders flexibel und anwenderfreundlich.

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