
Im Jahr 2023 stieg die Produktion von Nahrungsmittelmaschinen und Verpackungsmaschinen (kurz NuV) um 5% auf 16,5Mrd.€. Damit übertraf der fünftgrößte Maschinenbaufachzweig erstmalig die 16Mrd.€ Marke und erreicht einen neuen Spitzenwert. Innerhalb des deutschen Maschinenbaus stehen die Branchenunternehmen für 6% des gesamten Produktionswertes und beschäftigen mehr als 62.000 Menschen am Standort Deutschland. Mit einem durchschnittlichen Exportumsatz von 86% und einem Welthandelsanteil von 22% gehört der Fachzweig Nahrungsmittelmaschinen und Verpackungsmaschinen zu den exportstärksten Branchen. Nach einem starken Exportwachstum im Jahr 2023 in Höhe von 9% stiegen die Auslandslieferungen von Nahrungsmittelmaschinen und Verpackungsmaschinen auch im 1. Quartal 2024 um 5%. Der Auftragseingang liegt allerdings in den ersten 4 Monaten des Jahres 2024 insgesamt noch um preisbereinigt 6% unter dem Vorjahresniveau. Dabei unterscheiden sich die Entwicklungen in den beiden Teilbranchen deutlich: Der Auftragseingang Verpackungsmaschinen stieg in den ersten vier Monaten um real 16% über den schwachen Vergleichszeitraum des Vorjahres. Bei Nahrungsmittelmaschinen hingegen sanken die Bestellungen im gleichen Zeitraum, ebenfalls beeinflusst von Basiseffekten, um real 12% unter den Vorjahreswert. Laut VDMA-Konjunkturumfrage vom April 2024 wird die aktuelle Nachfragesituation aus den Märkten von über 40% der Branchenunternehmen mit gut bis sehr gut bewertet. Über 50% der Hersteller von Nahrungsmittelmaschinen und Verpackungsmaschinen sind mit der Nachfragesituation zufrieden. Die weiteren Aussichten für 2024 schätzen die meisten Unternehmen unter dem Strich positiv ein. Angesichts der anhaltend schwierigen Rahmenbedingungen und auch vor dem Hintergrund des individuell erreichten hohen Vorjahresniveaus wird von den Unternehmen mehrheitlich ein moderates Wachstum für 2024 erwartet.

















